MFT-Next Generation - Thomas Elsner

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MFT-Next Generation

Technik & Tests

Micro Four Thrid (MFT) - Next Generation

Mai 2017


Heutzutage ist in der IT fast alles "Next Generation" und soll einfach die neuen und innovativen Funktionen darstellen. Das passt auch ganz gut hier, da meine "last Generation" die gute Lumix G3 war, über die ich schon vor einiger Zeit berichtet habe.
Damals ging es um den Vergleich, wie sich eine MFT Kamera gegen eine DSLR so schlägt und schon vor Jahren war ich recht angetan. ABER zum damaligen Zeitpunkt hätte eine Systemkamera keinesfalls ernsthaft meine Canon Kaemras bzw. Objektive ablösen können.




Es hat sich einiges getan und es sind auch im DSLR Umfeld einige neue Kameras eingezogen, die immer einen guten Job gemacht haben. So waren (bis vor Kurzem) die Canon 5Ds und die 7DII meine erst Wahl, wenn es darum ging etwas zu fotografieren.


Was fehlte denn bei MFT?


Fangen wir aber erst mal damit an, wie ich damals (Dezember 2011) die MFT Welt gesehen habe und wie sich diese entwicklt hat. Die Lumix G3 war einer Kompaktkamera deutlich überlegen und gerade bei bewegten Motiven klar im Vorteil. Dabei aber deutlich kompater - besonders mit dem Pancake Objektiv - als eine DSLR. Der Autofokus war aber nicht so gut, wie eine DSLR und vor Allem gab es keine entsprechenden Prime Linsen, die mit den L-Linsen hätten mithalten können. Mich hat auch immer irgendwie gestört, dass sich zwar bei den DSLRs die Auflösung und die Sensoren weiterentwickelt hat, aber bei MFT bis zur Lumix GX8 bei 16MP Ende war.


Das Objektivangebot hatte ich immer verfolgt, aber eher am Rande. Dabei war auch eine deutliche Weiterentwicklung zu erkennen. Mit dem Panasonic 7-14 / F4 hatte Panasonic auch schon länger ein Objektiv, welches mich immer schon fasziniert hat und welches ich gerne genutzt habe. Nur war der Teleberich für mich immer zu schlecht abgedeckt und hier lag ein wichtiger Schwerpunkt meiner Fotografie.


Aber einige Faktoren haben sich geändert. Einer der Treiber war die Lumix GX8 und die Ankündigiung des Panasonic Leica 100-400 Ende 2015. Diese Kombination erschien mir extrem reizvoll. So hat Panasonic hier einen 20MP Sensor verbaut und erstmals eine neue Generation der Bildstabilisierung eingeführt. Dieses Dual-IS ermöglicht die Nutzung des Bildstabilisators in den Objektiven und zusätzlich einen Stabilisator in der Kamera. Das Leica 100-400 erschien auch qualitativ recht gut. Zusätzlich hat Olympus auch noch ein 300/4 Objektiv herausgebraucht, welches sehr gut ist.


Damit war für mich der Umstieg zu Panasonic zumindest eingeleitet und ich habe auch erstmal im Urlaub in Mauritius keine DSLR mehr mitgenommen.Hier kam auch noch ein weiterer Aspekt hinzu, da durch den Urlaub in Mexiko das Interesse an der Unterwasserfotografie gewaekt war und ich einen Tauchschein gemacht habe, wo ich natürlich auch fotografieren wollte. In Mauritius war es noch die Canon G7x, die mit ins Wasser durfte, aber nach dem Urlaub war recht schnell klar, dass eine andere Kamera mittelfristig mit muss. "Dummerweise" bietet Nauticam für die GX8 ein Gehäuse an, welches preisloich mit einem Kunststoffgehäuse für die Canon 5Ds gleich käme, aber Metallgehäuse einige Vorteile haben (z.B. kein Beschlagen...). Ein entsprechendes Gehäuse für die 5Ds von Nauticam wäre noch mal 2000,- Euro teurer geworden, so dass ich mich dadurch für die GX8 entschieden habe.


Und jetzt ging es auch Schlag auf Schlag. Die Ergebnisse der GX8 waren wirklich gut, was im Folgenden auch weiter betrachtet wird, aber zusätzlich gab Panasonic noch mal richtig Gas. So wurden 2016 neue Leica Objektive angekündigt und die GH5 stand vor der Tür. Besonders das neue Leica 12-60 / 2,8-4,0 Objektiv klang für mich schon auf dem Papier als das Objetiv, was sich auch in der Tat auch bewahrheiten sollte.


Ohne jetzt schon auf Details vorzugreifen, so hat MFT deutlcih zu den DSLRs aufgeholt. Die Objektive für MFT sind recht kompakt und leicht und Panasonic und Olympus bieten hier eine breite Auswahl inkl. hochwertiger Linsen. Betrachtet man z.B. Canon mit den Spiegellosen, so hat man hier zwar auch ein paar entsprechende Linsen für die DSLM im Angebot, aber sobald man etwas besseres will, muss man auch die DSLR Linsen zurückgreifen, die auch den Vollformatbereich abdecken müssen und schon ich der Vorteil der kompaten und leichten Lisnen dahin. Dann kann ich auch gleich wieder zur DSLR greifen.


Was leistet ein MFT in der Praxis?


Anfangen möchte ich zunächst mit den eingesetzen Kameras und Objektiven.


Als Kamera nutzen ich die Lumix GX8 und die Lumix GH5. Die Entscheidung für die GH5 und nicht die Olympus E-1 M II war, dass die von mir eingesetzen Panasonic Objektive mit den Lumix Kameras den Dual IS unterstützen.  Ansonsten wäre die Olympus sicher eine Überlegung wert, verglichen mit der GH5.


Als Objektive nutze ich seit Anfang des Jahres meist das Panasonic - Leica 12-50 / 2,8-4,0.  Das gute alte 14-42 Pancake, welches auf dem Bild oben zu sehen ist, ist eher für Unterwasser vorgesehen, wobei auch hier ein Zoomring für das PL 12-60 bestellt ist... Neben dem PL12-60 ist das Panasonic 7-17 / 4 als Ultra Weitwinkel immer mal im Einsazu und wird auch noch seinen WEg in den Review finden. Daneben habe ich 2 Macro Linsen von Olympus. Das ist ein 60mm / 2,8 und ein 30mm / 3,5 Macro.  

Für alles, was ein Tele benötigt, da ist primär das Panasonic - Leica 100-400 im Haus. Das gute alte 45-200 von Panasonic hat seit 2017 auch ein Update erhalten und ist in der Version II verfügbar und würde somit auch den Dual IS unterstützen. Ich nutze aber weiterhin die alte Version und warte auf das angekündigte PL 50-200, welches Ende 2017 erwartet wird.




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