Serengeti - Tag 2 beginnt - Thomas Elsner

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Serengeti - Tag 2 beginnt

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Serengeti

Am nächsten Morgen geht es dann um 6:30 Uhr auf Morgensafari. Es ist zumindest für Paul zu kühl und er zieht lieber noch eine Jacke an. Ich fand es aber durchaus recht angenehm.

Morgens starten auch immer die Baloon Safaris.


Wer natürlich was auf sich hält, der fotografiert mit einem Fotoapparat von Apple - iPad genannt! (s. Bild rechts)

Mich hatte schon gewundert, warum die Ballons so niedrig geflogen sind. Aber die waren auf der Suche nach einem Leoparden in den Bäumen.

Auch, wenn diese Reise unter dem Motto "Leoparden" stehen soll, so dürfen natürlich keine Löwen fehlen. Doch dies sollte nicht das Highlight für den Tag werden...

Herr und Frau Strauß machen einen Ausflug. Es gibt übrigens 2 Rassen. Die "Masai Rasse" hat einen eher rosa Hals bzw. Beine, wie die roten Decken der Masai, während die Solmalia Rasse eine bläuliche Färbung haben.

Jetzt wird es aber Zeit für unser Highlight des Tages. Es gab irgendwie halt immer ein Highlight. Manchmal sind es Dinge, über die auch die Guides sich besonders freuen oder eben auch nicht jeden Tag erleben.

Hier war so ein Fall, wo Wilfred richtig stolz war, da er diesen Leoparden entdeckt hat! Genau hier liegt aus meiner Sicht auch der einer Vorteile, wenn man mit einem erfahrenen Guide unterwegs ist, denn die wissen genau wo man normalerweise welche Tiere finden kann und die Guides sind auch über Funk und Handy gut vernetzt und tauschen sich aus. Davon mal ganz abgesehen, dass ich im Falle einer Panne ziemlich aufgeschmissen wäre! Und das, was wir alles erlebt haben, da wäre ich sicher an Vielem einfach vorbeigefahren!

So aber fuhren wir die Bäume ab, wo sich gerne die Leoparden aufhalten und siehe da - ein Leopard mit einer Gazelle! Wir also langsam herangefahren, Motor aus und alles ganz still sein! Der Leopard nahm uns kurz wahr, lies sich dann aber auch nicht weiter stören!

Und dann nix wie weg mit der Beute und ab durch das hohe Gras... Aber warum?

Hier möchte ich mich durchaus kritisch zu dem Thema Safaris und Touristen äußern, da uns dieses Beispiel durchaus auch die negativen Seiten zeigt und es wäre schön, wenn sich jeder, der sich in der Natur bewegt, diese auch mit entsprechendem Respekt macht. Das gilt auch für eine Safari, auch wenn viele Leute dafür viel Geld bezahlen.

Der Leopard fühlte sich nämlich durch die Jeeps derartig gestört, dass er die Flucht ergriff. Was war denn passiert...? Nun standen wir also da unter dem Baum, da haben uns auch schon andere Fahrer stehen sehen und konnten sich denken, dass es da wohl einen Leoparden zu sehen gibt. Der Baum war auch noch besonders interessant, da hier der Weg um den Baum führte und man also direkt an den Leo ranfahren kann, damit auch mit dem iPhone noch ein gutes Foto entsteht! Das Verlassen der Wege ist nämlich verboten! So schossen auch kurz nach uns gleich 2 Jeeps an und die Insassen sprangen auf und mit viel Getöse wurde der Leopard fotografiert mit einem lauten "Oh - look" ... Da war es dem armen Tier zu viel und er zog ab.

Dabei war es schon beeindruckend, wie das Tier mit der Gazelle im Maul vom Baum kletterte.

Der Leopard hat sich dann ca. 500 Meter weiter zu den Felsen begeben, wo ihn ein anderer Guide dann entdeckt hat. Es waren nun sicher auch schon 10-20 Jeeps da.

Der Leopard hat sich in eine Felsenhöhle zurückgezogen, die ca. 100 Meter von der Straße entfernt war. Ich hätte nicht gedacht, dass ihn sogar jetzt noch die ganzen Autos in der Entfernung stören würden. Aber es muss wohl so gewesen sein, da er sich dann ganz nach oben auf den Fels begeben hatte und nicht mehr zu sehen war - na dann jetzt aber "Mahlzeit"!

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