Tarangire - Teil 1 - Thomas Elsner

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Tarangire - Teil 1

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Tarangire Nationalpark

Zum Abschluss unserer Safari standen anderthalb Tage Tarangire Nationalpark auf dem Programm. In der ersten Planung war Tarangire nicht vorgesehen. Daher muss ich hier auch noch mal Herrn Nowak für seinen Vorschlag danken, als wir über eine Verlängerung der Safari um 1-2 Tage nachgedacht haben.
Sicherlich ist die Serengeti mit dem Ngorongoro Krater einfach das Ziel, was so ziehmlich jede Safari hat, da die Serengeti einfach nun mal so bekannt ist. Dabei dient der Lake Manyara als Durchgangsstation. Herr Nowak meinte damals auch noch, dass Tarangire sein Lieblingsgebiet sei... und dem kann ich mich auch nur anschließen. Tarangire war für mich die schönste Region und diese sollte für uns den Abschluss darstellen.

Die Tour vom Ngorongoro Krater führt uns am Lake Manyara vorbei. Dabei geht es erst mal lange über richtige Straßen zur Einfahrt in den Tarangire Nationalpark. Hier wird unser Auto erst mal gegen Tsetsefliegen eingesprüht. Ob das wirklich viel bringt, dass war mir nicht so ganz klar. Es wurden zumindest unsere Reifen (inkl. der Ersatzreifen) und die Trittbretter zum Einstieg in den Jeep besprüht.
Wer also hier hin will, der sollte auf jeden Fall ein Mückenspray dabei haben. wir hatten Nobite dabei. Wilfred vertraute auf Anti-Brumm.

Die Fahrt vom Parkeingang zum Camp dauerte etwa 2 Stunden, wobei wir schon mal einen ersten Eindruck der Gegend bekommen konnten. Gegen Mittag kamen wir dann im Tarangire Balloon Camp an.

In diesem Camp lässt es sich auch aushalten. Unser Zelt ist z.T. gemauert und hat ein richtiges Badezimmer.  Im "Restaurant" und in der "Lobby" gibt es auch Internet. Der Zugang schien über UMTS zu gehen und war nicht wirklich schnell, aber es ging.

Um 16:00 Uhr war dann Start zu Game Drive.

Es dauerte auch nicht lange bis wieder ein Leo in Sicht war. Natürlich auch wieder auf einem Baum. Da war es auch sehr hilfreich, dass wir unser 500ter Tele mit 1,4-fach Konverter mit hatten. Diese Kombi war oft an der Canon 1DMarkIV montiert, die auch nochmal einen leichten Teleeffekt von 1,3-fach  hat.  Man darf nämlich die Wege nicht verlassen um einfach näher an die Tiere heranzufahren. Dies verdanken wir Gzimek, der diese Regeln aufgestellt hat. Somit werden die Tiere nicht durch die Jeep so stark gestört oder sogar „gejagt“. Und  es wird auch vermieden, dass die Jeeps kleine Tiere, die sich im Gras verstecken – so z.B. die jungen Geparden – einfach überfahren.

Die nächsten Bilder sollen auch ein paar Eindrücke der Gegend geben. Der Baum unter ist eine Art Kaktus, dessen Saft eine latexartige Flüssigkeit, die hochgiftig ist. kommt davon etwas ins Auge, so erblindet man. Daher wird der Baum auch Poisen Milk genannt. Aber auch heute sollte es nicht nur bei einem Leoparden bleiben...

... und es dauerte auch nicht lange, da kam der Leopard runter von seinem Baum.


An dieser Stelle auch noch ein Tipp für die Fotografen. Leoparden im Baum sind eine Herausforderung, da ich auch nicht mit einem Blitz arbeiten will, was auch oft bei der großen Distand nicht funktionieren würde.

Bei normaler Belichtungsmessung wird man einen schwarzen Leoparden im Baum erhalten. Wer also nicht behaupten will, dass er einen Panther fotografiert hat, der sollte unbedingt am Monitor die Belichtung prüfung und dann eingrefen. Ich habe dazu meist mit einer Blende überbelichtet, zum Teil sogar mit +2. Dazu wurde dann meist am PC mit Lightroom auch noch an den Reglern "Lichter" und "Tiefen" etwas nachgestellt, damit die hellen Bereich etwas abgeschwächt werden und die dunklen Bereich aufgehellt weren.

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