Tipps zu Safari - Thomas Elsner

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Tipps zu Safari

Berichte > Tansania

Ein paar Worte zur Safari

Was gibt es denn ansonsten noch zum Thema Safari zu sagen? Es ist sehr zu empfehlen sich mit dem Thema Safari auseinander zu setzen und Berichte wie diesen zu studieren, damit man nicht überrascht ist. Impfungen sind zwar nicht zwingend, aber Vorsorge ist durchaus nicht schlecht. Für die Einreise nach Sansibar besteht auch Gelbfieber Impfungsflicht, wenn man nicht aus Europa einreist. Diese hatten wir schon aus 2013. Sicherheitshalber hatten wir also die Impfpässe mit. Wobei uns dann in Sansibar keiner danach gefragt hatte.

In Tansania und auch in Kenia benötigt man einen Adapter für den Strom. Die UK Stecker gehen. Wir hatten 2 Adapter dabei und eine Dreiersteckdose, da mit dem ganzen Foto-Kram einiges an Ladegeräten dabei war. In den Camps gibt es oft keinen Strom im "Zimmer". Es gibt dann aber im zentralen Zelt entsprechende Möglichkeiten. Aber man sollte fragen, wann der Generator läuft.

Im Zelt sind immer eine Notpfeife und eine Lampe. Wobei diese Lampen nicht wirklich hell sind. Wir hatten auch schon in 2013 2 Taschenlampen mit, die uns gute Dienste erwiesen haben. So helfen die auch die Toilette nachts zu finden. Dabei hatten wir dann auch noch Ersatzbatterien für die Taschenlampen und ein paar elektrische Geräte mit, die wir aber nicht benötigt haben - zumindest so viele, wie ich mit hatte. Lediglich die Batterie in meinem GPS musste ich einmal wechseln.

Den Mückenschutz hatte ich ja bereits erwähnt. Es ist zu empfehlen die Kleidung mit entsprechendem Schutzmittel zu imprägnieren. Wir hatten dann auch noch Kleiderspray und Mückenspray für die Haut mit.

Geld - kann man nie genug haben...

Es gibt ein paar Bereiche, wo man Geld braucht. Es geht bei der Einreise ein. Hier werden 50 US Dollar pro Person für das Visum fällig. Man kann aber - so haben wir es in Kenia und Tansania gemacht - in der Botschaft in Berlin im Vorfeld ein Visum beantragen. Damit ging die Einreise dann recht schnell.
Ist man im Hotel oder Camp, so sollte man Trinkgeld geben können. Generell wird in Tansania, aber auch in Kenia, Dollar genommen. Diese hatten wir uns in der Reisebank jeweils geholt. Dort sind auch genug 1-Dollar Scheine erhältlich. In Kenia hatte ich da nicht drauf geachtet, was dann schnell zum Problem führte und ich gleich im Hotel in Nairobi damals wechseln musste. Diesmal hatte ich aber mehr als 20 US Dollar in 1 Dollar Scheinen!

Trinkgeld sollte man auch dann in den Camps / Lodges geben. In der Regel gibt es da eine Tipp-Box und es bekommen alle was. Es gibt dazu verschiedene Meinungen, was man geben sollte. Man findet häufig Aussagen von 5-10 Euro pro Tag (pro Buchung). Dies gilt auch für den Guide, dem man am Ende etwas geben sollte. Bedenkt man auch, was so eine Safari kostet und was die Leute in Kenia bzw. Tansania verdienen, dann halte ich es schon für angebracht sich dankbar zu zeigen.

In den Camps ist oft Vollpension gebucht. Daher muss man dann noch die Getränke bezahlen. In unseren Camps war Wasser auch immer im Preis beinhaltet. Das Bier in der Serengeti hat 4 USD gekostet, was ich mehr als OK finde, wenn man bedenkt, dass das alles angekarrt werden muss. Je nach Lodge kann es aber auch teurer sein... Kreditkarten kann man in manchen Lodges sogar nutzen.

Wenn man dann noch einen Strandurlaub macht, dann muss man ggf. weiter Kosten einplanen. Wobei in den meisten Hotels dann auch mit Kreditkarte bezahlt werden kann. In unserem Hotel gab es freies Internet. In Kenia mussten wir ein paar Dollar bezahlen. Dabei bietet es sich an, dies ggf. im Vorfeld zu erfragen.

In Sansibar gibt es noch etwas zu beachten, was wir auch nur zufällig im Vorfeld gesehen haben. Es wird eine "Sondersteuer" am "internationalen Flughafen" von 48 USD pro Person verlangt. Also sollte man schon mal die benötigten Dollar auf Seite legen. Ich meine auch einen "ATM" - sprich Geldautomat - dort gesehen zu haben, wo man ggf. Geld bekommen kann - aber lieber vorsorgen und mehr Geld mitnehmen. Wir haben übrigens das Geld bei der "Reisebank" geholt, da unsere Direktbank keine USD verschickt. Diese Direktbank gibt es an vielen Bahnhöfen und Flughäfen.

Telefon

In Kenia hatten wir ja unsere Erfahrungen mit den Handykosten gemacht. Es gibt die Möglichkeit eine lokale Telefonkarte zu kaufen und dann darüber zu telefonieren. Wenn dies interessant ist, dann sollte man beim Safari Anbieter mal nachfragen, ob der Guide dabei helfen kann. Wir hatten uns mit Skype ausgerüstet. Die 10-Euro Gutschrift werden wir noch in den nächsten Jahren weiter abtelefonieren können. Eine Minute Telefonat nach Deutschland (Festnetz) kostet 6 Cent. Warum auch immer hat uns Skype auch noch eine Gutschrift verbucht, so dass wir nach dem Urlaub noch mehr als 10 Euro auf dem Konto haben...
Notfalls wären wir über Handy aber auch erreichbar gewesen.

Medikamente & Chemie

Von den Impfungen hatte ich ja auch schon geschrieben. Ansonsten hatten wir viel zu viel Medizin dabei. Durchfall scheint mir noch das eheste Problem zu sein, was einen ereilen kann. Das Essen ist halt durchaus etwas, was nicht jeder ganz ohne Probleme verträgt.

Malarone ist wohl die bekannteste Malaria Vorsorge. In 2013 hatten wir die noch genommen, aber Brigitta und ich hatten wahrscheinlich dadurch doch einige Probleme und dann abgesetzt. So hatten wir in Tansania die übrigen Tabletten zwar mit, aber nicht genommen. Generell sollte man hier auf jeden Fall den Hausarzt vorher befragen.

Unter Chemie hätte ich dann noch das Thema "Waschmittel". Wir haben eine kleine Tube Waschmittel mit gehabt und so ein paar Hemden und T-Shirts noch mal "wiederbelebt" und somit ein paar Gramm beim Gepäck gespart. Dadurch hatte ich dann am Ende noch einige Hemden, die nicht getragen waren...

Gepäck und die Flugreise

Die meisten Fluggesellschaften haben 20 bzw. 23 kg pro Koffer je Reisenden. Es gibt auch die Möglichkeit mehr mitzunehmen, durch entsprechende "Upgrades". Dabei sollte man nicht vergessen, dass ggf. ein Inlandsflug auf der Reiseroute steht und da hilft dann das Upgrade für den Flug nach Tansania auch nicht. Also unbedingt dies klären. In Arusha haben wir aber auch gesehen, dass man da einen "Workaround" anbietet und so wurden die Koffer noch mal auf einer anderen Waage "geprüft" und die dabei ausgetauschten Dollar haben dann zur korrekten Abnahme der Koffer geführt...

Fotokram - wohin damit  und was muss mit

Zum Schluss das wichtigste - zumindest für mich. Was interessiert es mich, wie viele Hemden ich mitnehme, wenn nicht klar ist, wie das Fotozeug mitkommt?

So ist dieses Jahr mitgekommen:
1 Canon 5 D Mark III mit 3 Akkus
1 Canon 1 D Mark IV mit 1 Ersatzakku
1 Lumix G3 mit 14-42 & 45-200 (für Paul)
1 Canon HF G30 Videokamera (für Brigitta)
1 Canon 16-35 - Für Landschaftaufnahmen
1 Canon 40 / 2,8 Pancake
1 Canon L 100 / 2,8 Makro
1 Tamron 150-600
1 Canon EF 500 / 4 L IS
1 Canon 1,4 Konverter

1 Laptop & 2 USB Festplatten

Die Bohnensäcke hatten wir im Jeep. Das war sehr wichtig, da eine gute Auflage bei den Teleobjektiven sehr hilfreich ist. Zusätzlich hatte ich noch ein Benro Einbein Stativ dabei, welches ich auch einmal benutzt habe. Das Dreibein hatte ich diesmal nicht mitgenommen und auch nicht wirklich benötigt.

Transportiert muss das Zeug aber auch werden und da kommen schon einige Kilo zusammen. Handgepäck ist normalerweise 6 kg... und da wird es eng. Wir hatten die Sachen auf 2 Handgepäckstücke verteilt und kamen mit der Grenze von 8 kg (Condor Premium Economy) auch gut hin.

Tamrac Pro 8 - Schultertasche
Lowepro Pro Runner 300 AW


Die Beiden - besonders der Fotorucksack - sind recht unauffällig und auch mit 10kg Inhalt kommt man da noch an Board. Man muss nur ein Lächeln bewahren - egal wie schwer der Rucksack auch wird.

Die Ladegeräte und Kabel waren in einer Objektivtasche eingepackt und im Koffer.


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