Wiedehopf in Fuerteventura - Thomas Elsner

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Wiedehopf in Fuerteventura

Berichte

Wiedehopf zum Anfassen!

Im Dezember 2015 ging es am 25.12. über Silverster zum Kurzurlaub nach Fuerteventura. Ich war lange nicht wirklich überzeugt, dass Fuerteventura ein gutes Reiseziel sei. Brigitta meinte schon selber, dass da nicht so viel zu sehen ist und daher waren wir bisher auch immer auf den anderen Kanareninseln, die mir sehr gut gefallen haben... Aber für dieses Jahr war die Entscheidung gefallen. In Mallorca hatte ich ein Ehepaar getroffen, die auch meinten, dass man gerade auch Fuerteventura Zugvögel prima ablichten kann.


So kamen wir gegen 17:00 Uhr (Ortszeit) also im Hotel an und gingen dann so nichts ahnend zu unseren Appartment (Nahe Miniclub). Ich war mit dem Ziehen zweier Koffer beschäftigt, da stolpere ich fast über einen Wiedehopf, der am Wegrand nach Futter suchte. Er ließ sich auch nicht wirklich stören als ich an ihm vorbei bin... aber da konnte ich dann natürlich nicht einfach weiter gehen. Zumindest ein Foto wollte ich dann schon machen und habe die Canon G7x aus dem Fotorucksack geholt.

Auch dies störte den Vogel nicht und ich konnte ein paar Bilder machen und auch mit der Kamera recht nah heran kommen... Somit war klar, ich kann in Ruhe auch noch die Cannon 5Ds rausholen und das 70-300 montieren. Mehr Brennweite hatte ich dann doch nicht mit. Für ein paar Belegbilder reichte es schon mal und es war zu erwarten, dass der Vogel hier häufiger auftauchen könnte, wenn er sich derart ungestört in er Hotelanlage bewegt.

Auf dem Bild sieht man ganz gut, dass der Weg recht belegt war und auch viele Kinder immer auf dem Rasen gespielt haben. Aber in diesem Bereich werden die Meisten der noch kommenden Bilder auch entstehen.

Ich war schon mal ganz zufriden, dass ich überhaupt noch ein Bild hinbekommen habe, aber nun war auch eines klar - da muß noch ein vernünftiges Bild her. Punktlich nach dem Frühstück am kommenden Morgen war der Wiedehopf auch schon wieder da und so konnte ich täglich "üben" und das Verhalten des Vogels studieren, um auch zu sehen, wie ich mich am Besten in Position bringen kann und wo der Vogel so rumläuft.

Es war sehr schnell klar, dass er gerne am Wegrand sucht, rund um die Bäume und an den Hecken zu den Appartments auf der gegenüberliegenden Seite. Wir hatten auch ein Apprtment im Erdgeschoß mit Blick auf die "Vogelwiese". Ich konnte mich so auch immre mal auf unsere Terasse setzen und beobachten was passiert.


Am zweiten Tag kam zumindest schon mal ein halbwegs gelungenes Bild heraus, wobei ich nicht gedacht hätte, dass da noch viel mehr gehen sollte. Nur noch diese blaue Abdeckung stört doch sehr stark.

Am 30.12. und am 31.12. kam er dann wieder und ich hatte auch gezielt nach ihm Ausschau gehalten.  Meine Frau hatte auch extra Making Of Bilder gemacht, wie ich den Vogel genau da fotografieren konnte, wo ich es mir gewünscht hatte, nämlich in der Mitte der Rasenfläche bei den Bäumen, damit eben kein störender Weg im Bild ist. ABER es war kein Chip in der G7x und hatte nicht dran geglaubt, noch mal so gut in Position zu kommen.

Auf jeden Fall habe ich mich langsam in eingem Abstand angenähert und dacht, dass es am Besten wäre, wenn ich mich quasi hinter dem Baum in Position bringe und hoffe, dass der Wiedehopf dann um den Baum rum kommt. So lag ich da und wartete. Und dann kam er und ließ sich durch mich nicht stören.


Irgendwann hatte er dann aber wohl keine Lust mehr und er folg auf die Rasenfläche vor dem Hauptgebäude des Hotels. Ich also hinterher und auch da die gleiche Taktik. erst wieder langsam genähert und dann in Position gebracht. Hier konnte ich sogar recht bequem auf dem Mäuerchen platz nehmen. Leider war aber das Licht am frühen nachmittag recht hart.

Für den 31.12. war auch die Canon G7x mit Chip bereit und der Wiedehopf kam natürlich auch vorbei. Es war jetzt auch klar geworden, dass es hier zwei Tiere gab, die wir auch mal beide gesehen haben. Aber die Tiere waren immer einige Meter auseinander. Was mir auch noch fehlte, das war ein vernünftiges Bild, wo der Wiedehopf seine Kopffedern so schön aufstellt, wenn ich in mal nicht vor dem Weg erwische.

Das Bild mit den aufgestellten Federn war ja damit auch im Kasten und auch nicht so schlecht. Making of hat diesmal auch geklappt und damit sieht man, wie nah die Tiere mich herankommen lassen. In mallorca war ich im herbst froh, dass ich mit dem 500ter  an der 7D Mark2 und 1,4 Konverter überhaupt mal einen Wiedehopf ablichten konnte.


Somit hatte ich das Thema Wiedehopf für mich schon abgehackt, da langsam auch unsere Abreise auf uns zukam.

Die Bilder war soweit alle schon gesichert auf edr externen festplatte und Paul wartete, dass der Maxi-Club anfängt.Mit 8 jahren ist man ja kein mini mehr! Dann rief er "Da ist der Vogel wieder!" - kurz darauf "Es sind beide Vögel da!".

Na da bin ich dann noch mal raus und dachte es kann ja nicht schaden noch mal zu sehen, ob ab letzten tag nicht noch irgendwas einzufangen ist.


Paul stand auf der anderen Seite des Weges und der Wiedehopf lief einfach auch ihn zu...

Der Wiedehopf lief dann wie gewohnt den Wegrand ab und hat nach Würmchen gesucht. Wir haben uns das dann mal auf Augenhöhe angesehen.


Das Highlight sollte aber erst jetzt kommen. Paul ist zwar in den Maxiclub abgezogen, aber der Wiedehopf hat sich hinüber zu der kleinen Baumgruppe in der Mitte der Wiese begeben, so dass auch ich wieder in bewährter Art hinter einen Baum begeben habe und wartete, dass der Vogel um die Ecke kam. Mir gefiel das Bild auch recht gut, wo er durch die Grashalme hindurch mich ansieht.

Ganau da ist dann auch das Bild ganz oben auf dieser Seite entstanden, wo sich der Wiedehopf so richtig schön in Pose zum Anschied bringt. Nicht genau damit, er fliegt erst mal wieder ein paar meter weiter an den Wegrand. Dann ich also ruhig mal hinterher und so stand ich auf dem Weg mit ein paar weiteren Hotelgästen und der Wiedehopf kam noch mal auch uns zu. Ich hätte ihn fast anfassen können, wollte mich aber auch nicht auf den Boden legen, denn dann wäre er sicher weggefolgen. So aber ist der Widehop einfach in den ca. 2m entfernten Baum und ließ mich zum Abschied auch noch diese Bilder im Baum machen.

Da bleibt mir ein Danke an die Natur!


Es ist durchaus toll zu sehen, wie sich Tier und Mensch verhalten können, wenn sie die Tierre nicht gestört fühlen und der Mensch eben die Tiere auch respektvoll behandelt. Diese Nähe zu wilden Tieren hat man nicht so oft, wenn man die Tauben und Möwen an den Küsten bzw. Marktplätzen hier nicht berücksichtigt.

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